Strafprozess

Fahrerflucht in Freiburg: Wollten Polizisten ihren Kameraden schützen?

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Mi, 08. Juni 2016 um 20:55 Uhr

Freiburg

Zwei junge Polizeibeamte einer Spezialeinheit deckten einen Kollegen nach einer Trunkenheitsfahrt, bei der ein Motorradfahrer starb. Nun stehen sie selbst in Freiburg vor Gericht.

Er hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt in jener Sommernacht vor zwei Jahren. Walter Veeser (62), erfahrener Hauptkommissar in Freiburg, erinnert sich als Zeuge noch gut. Er hatte eine Fußstreife den Unfallort absuchen lassen, einen Hubschrauber mit Infrarot mobilisiert, Handy-Ortung in Auftrag gegeben, "extrem viel gemacht", aber – "nichts, negativ": Der Mann, den er suchte, blieb unauffindbar.

Nur den Wagen hatte man. Der stand schwer beschädigt an der Leitplanke der Autobahn zwischen Freiburg-Mitte und -Nord. Und dahinter, von dem Tiguan an die Böschung katapultiert, lag die Harley-Davidson. Ihr Fahrer hat den Aufprall des Wagens, der da im Dunkeln auf der rechten Spur mit mindestens 50 Stundenkilometern mehr herangeschossen kam, nicht überlebt. Es war Klaus H., Industriemeister aus dem Elztal, auf dem Heimweg von der Disko. Er ...

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