Höhere Steuer schreckt Spielhallenbetreiber nicht

Joachim Röderer

Von Joachim Röderer

Mi, 25. April 2012 um 08:49 Uhr

Freiburg

Die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer sind in Freiburg seit 2010 um 1,3 Millionen Euro gestiegen. Aber vergnügt gab sich deswegen gestern niemand in Stadtverwaltung und Gemeinderat. Denn die Stadt hatte gehofft, dass durch die Erhöhung der Steuer die Zahl der Glücksspielautomaten und Spielhallen sinken lässt.

Die Steuer ist offenbar kein Steuerungsinstrument: "Am Grundproblem hat sich nichts geändert, wir haben unser Ziel nicht erreicht", räumte der Erste Bürgermeister Otto Neideck am Dienstagnachmittag in der Gemeinderatssitzung ein. Dennoch bereitet Rat und Verwaltung die nächste Steuererhöhung vor.
563 Glücksspielautomaten laufen in Freiburg. 363 Geräte stehen in den insgesamt 36 Spielhallen, weitere 200 an ...

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