Landratsamt räumt Defizite bei Informationen über Brugga-Giftfracht ein

Uwe Mauch

Von Uwe Mauch

Sa, 27. April 2013

Freiburg

Nach der Informationspolitik rund um die Giftfracht in der Brugga verspricht der neue Erste Landesbeamte mehr Transparenz.

Defizite in Sachen Information und Transparenz hat das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald nach der Giftfracht in der Brugga eingeräumt. Martin Barth, der seit knapp drei Wochen Erster Landesbeamter ist, kündigte für nächste Woche Gespräche mit den beteiligten Behörden an. "Wir müssen die Abläufe verbessern", sagte der Jurist am Freitag gegenüber der BZ. Außerdem will er künftig Gutachten und weitere relevante Informationen im Internet veröffentlichen.

Der rechtliche Rahmen ist kompliziert, in dem sich der Vorfall am 16. September 2012 ereignet hat. Damals war eine rote Brühe durch die Brugga geflossen, die östlich von Freiburg in die Dreisam mündet. Ein Fall für die Staatsanwaltschaft, die seitdem gegen Unbekannt ermittelt, fürs Regierungspräsidium mit der Fischereiaufsicht, fürs Landratsamt, das für die Brugga und den Verbraucherschutz zuständig ist, und für die Stadtverwaltung Freiburg, die teilweise für die Brugga und für Kappel zuständig ist. Wer ...

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