Bundestagswahl

Matern von Marschall holt das Direktmandat in Freiburg und Umland

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Von sill, Joachim Röderer, Simone Höhl, Frank Zimmermann, Uwe Mauch, Hans-Henning Kiefer, Yvonne Weik, Markus Hofmann, Florian Kech, dom & Peter Disch

So, 22. September 2013 um 17:34 Uhr

Freiburg

Nach 15 Jahren ist die Green City wieder schwarz. CDU-Bewerber Matern von Marschall hat das Direktmandat für Freiburg und Umland gewonnen. Gernot Erler muss sich geschlagen geben.

Matern von Marschall hat den Wahlkreis 281 mit 34,9 Prozent vor Gernot Erler mit 30 Prozent gewonnen. Kerstin Andreae von den Grünen kommt auf 20,9 Prozent, Tobias Pflüger von der Linken auf 4,9 Prozent, Elke Fein von der AfD auf 2,5 Prozent, André Martens von den Piraten auf 2,3 Prozent, Sascha Fiek von der FDP auf 1,9 Prozent. Bei den Zweitstimmen sieht es so aus: CDU 35 %, SPD 22,1 %, Grüne 19,8 %, Die Linke 7,9 %, FDP 4,8 %, AfD 3,8 %, Piraten 3 %.
Zum Nachlesen: Der Freiburger Wahlabend im Minutenprotokoll
21.49 Uhr: Noch eine kleine Ergebnis-Analyse. In der Stadt Freiburg konnte Gernot Erler unterm Strich mit knapp 31,5 Prozent der Erststimmen Platz 1 vor CDU-Wahlsieger Matern von Marschall (29,9 %) behaupten. Kerstin Andreae kam in der Green City auf 23,4 Prozent. Den Wahlkreis für die CDU entschieden haben die 19 Umlandgemeinden. Hier holte Matern von Marschall 46,4 Prozent der Stimmen, Gernot Erler nur 26,4 Prozent, Andreae 15,1 %. Die BZ beendet damit ihren Liveticker zum Freiburger Wahlkrimi. 21.34 Uhr: Zurück zum Sieger. "Wir haben's geschafft, wir haben's endlich wieder geschafft!", ruft Matern von Marschall seinen Parteifreunden zu. Jahrelang habe die CDU im Wahlkreis dafür gekämpft, " heute fahren wir die Ernte ein." Die Party bei den Freiburger Christdemokraten dürfte jetzt so richtig losgehen. Mit dabei: Gernot Erler, der extra zu CDU-Party gefahren ist, um seinem Nachfolger persönlich zu gratulieren.
21.32 Uhr: Bei der SPD ist die Stimmungslage eine andere, die Freiburger Sozialdemokraten geben sich nach dem Verlust des Direktmandats kämpferisch: "Prozente sind Prozente. Aber wer weiter die Stimme für Freiburg erhebt, das wissen wir heute schon", sagt Walter Krögner. Auch wenn die Ära des SPD-Direktmandats in Freiburg zu Ende gehe: "Du bist unser Gernot in Berlin!". Erler beendet seine Rede auf der SPD-Wahlparty mit den Worten: "Und jetzt trinken wir einen!"
21.25 Uhr: Die Freiburger CDU ist völlig losgelöst: "Hurra, hurra wir fahren nach Berlin", ruft ...

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