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Nachkriegsneubau in Freiburg fällt dadurch auf, dass er nicht auffällt

Carola Schark

Von Carola Schark

Di, 25. Dezember 2018 um 11:39 Uhr

Freiburg

BZ-Plus An der Kaiser-Joseph-Straße bestimmen eher architektonische Platzhirsche das Bild. Das Haus Kuenz beim Bertoldsbrunnen hingegen fällt auf, weil es so schmal und klein ist.

Das Haus "Zum roten Löwen", auf das es zurückgeht, war bis um 1600 ein Teil des benachbarten Anwesens "Zum Fahnenberg" (heute DM-Drogeriemarkt) und wird seitdem als selbständiges Haus im Häuserbuch geführt. Die Hausnummer 207, inzwischen mit dem Laden "My Muesli", bildet mit dem Eckhaus der "Löwenapotheke" (Nummer 205) eine optische Einheit.

Der Name "Zum roten Löwen" lässt sich bis in das Jahr 1387 zurückverfolgen und ist noch heute an der Fassade zu lesen. Die heute 87-jährige Gisela Elmendorff-Kuenz erinnert sich gern an die einst von ihren Verwandten Anton und Josefine Kuenz geführte Papierhandlung.

Anton Kuenz war der Enkel des Firmengründers. "Es war ein wunderbares Geschäft. Dort gab es zum Beispiel Goldfederfüller. Ich durfte mir auch öfters Kunstpostkarten aussuchen", erzählt ...

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