"Todesstern"

UB ist offiziell eröffnet - was funktioniert, was nicht?

Thomas Goebel

Von Thomas Goebel

Mo, 12. Oktober 2015 um 09:48 Uhr

Freiburg

Mit der offiziellen Eröffnung der Universitätsbibliothek in Freiburg endet auch der sogenannte Probebetrieb. Was funktioniert schon, wo muss noch nachgebessert werden? Ein Rundgang durch den Neubau.

Selbst die Drehtür dreht sich inzwischen schneller, so als habe sie sich an den Arbeitsalltag in Freiburgs neuer Universitätsbibliothek gewöhnt. Jene Drehtür im Eingang, die alle gestressten Studierenden und sonstigen UB-Besucher der ersten Tage zwangsentschleunigte. Vielleicht scheint es aber auch nur so – denn wie ziemlich alles in dem spektakulären Neubau ist auch die Drehtür nicht nur eine Drehtür, sondern Hightech: Sie reagiert auf das Verhalten der Benutzer. Es könnte aber auch sein, dass sich die UB-Besucher im laufenden Probebetrieb an die Drehtür gewöhnt haben.

Am 21. Juli öffnete der Bibliotheksbau des Basler Architekten Heinrich Degelo für die Nutzer. "Von Minute null an haben die Studierenden das Haus erobert – und es intensiv genutzt", sagt UB-Direktorin Antje Kellersohn, "der enorme Zuspruch ist unglaublich." Bis zu 12 000 Besucher zählt die Bibliothek täglich – deutlich mehr als in den Prognosen der Planer.

Alles ist noch nicht fertig – wie könnte es anders sein. Nicht jedes Problem ist vorhersehbar, die Feinjustierung erfolgt erst im Echtbetrieb. Mit der offiziellen Einweihung des 53-Millionen-Baus am heutigen 12. Oktober endet nun aber der Probebetrieb. Wer sich in den vergangenen Tagen bei Studierenden und Verantwortlichen für Bauwerk und Bibliothek umhörte, erfuhr von Kritik im Detail – aber Zufriedenheit bis Begeisterung im großen Ganzen. Zum Ende des Probebetriebs ein Rundgang durch Freiburgs neues Wahrzeichen.

Das Gebäude
Die Gestaltung der neuen Unibibliothek lässt kaum jemanden kalt. Sophie Mathieu sitzt an ...

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