Chronik

Über die Neugestaltung des Platzes der Alten Synagoge wurde mehr als 30 Jahre diskutiert

Jens Kitzler, Der Sonntag

Von Jens Kitzler & Der Sonntag

Mo, 31. Juli 2017 um 18:06 Uhr

Freiburg

Bald wird der neu gestaltete Platz der Alten Synagoge für die Öffentlichkeit eröffnet. Die Debatte, wie der Platz aussehen soll, dauerte Jahrzehnte und begann mehrfach wieder von vorne.

Die Ur-Idee war die von der Sperrung des Rotteckrings, und wer hatte sie? Die Grünen im Jahr 1993, wie in einigen Publikationen behauptet? Nein, sagt Grünen-Stadtrat Eckard Friebis, das sei noch älter, und schickt einen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1984. Tatsächlich regt darin der gerade angetretene Chef des Stadtplanungsamts Wulfheinrich Daseking einen Rückbau des Rotteckrings an. Ob es die älteste Erwähnung dieser Idee ist, ist nicht bekannt.

1996 Der Gemeinderat stimmt einer Umbenennung des Europaplatzes vor dem Kollegiengebäude II der Uni in "Platz der Alten Synagoge" zu – das 1938 von den Nationalsozialisten zerstörte Gebäude stand dort. Später im Jahr beginnt ein Testlauf: Vom vierspurigen Rotteckring wird je eine Fahrbahn abgezogen, die nur noch Busse und Fahrräder befahren ...

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