Druck aus Rheinland-Pfalz

Wie die Politik die Fusion der SWR-Orchester forciert hat

Matthias Deutschmann

Von Matthias Deutschmann

Di, 11. März 2014 um 19:46 Uhr

Freiburg

Hat der SWR die Entscheidung zur umstrittenen Fusion seiner Orchester unabhängig gefällt? So hat es der Intendant stets betont. Jetzt zeigt sich: Die Politik hat Druck ausgeübt – er kam aus Rheinland-Pfalz.

Die Ministerpräsidenten der Länder kommen am 13. März in Berlin zusammen, um über eine ungewöhnliche Geldschwemme zu beraten. Die Umstellung der Rundfunkgebühren bringt rund 1,2 Milliarden Euro mehr ein, als die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) den Intendanten zugestanden hat. Allein für den Südwestrundfunk geht es um ein Plus von 170 Millionen Euro. Peter Boudgoust, dem Intendanten des SWR, bereitet das Probleme, denn er hatte 2011 ein Finanzloch von 166 Millionen prognostiziert. Boudgoust nahm das selbsterdachte Loch zum Anlass, seiner Anstalt einen seltsamen Sparkurs zu verordnen.

"Wir haben sorgfältig und intensiv geprüft, weiteres Prüfen hilft nicht weiter." Peter Boudgoust Der Hörfunksender SWR 3, längst so etwas wie ein Privatsender mit öffentlich-rechtlicher ...

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