Zäher Richtungsstreit

Frank Zimmermann

Von Frank Zimmermann

Mi, 28. November 2012

Freiburg

Freiburger Burschenschaften zögern, ob sie den umstrittenen Dachverband verlassen sollen.

Im Dachverband Deutsche Burschenschaft brodelt’s: Im Kern geht es um einen Richtungsstreit zwischen liberal-konservativen Burschenschaften und einem harten rechten Flügel, in dessen Reihen es auch rechtsextreme Strömungen gibt. Auch auf einem außerordentlichen Burschentag in Stuttgart am vergangenen Wochenende konnte der Konflikt nicht beigelegt werden; die Liberalen drohen mit Austritt. Vor Ort waren auch Vertreter zweier Freiburger Burschenschaften, sie haben sich bislang nicht zum Austritt durchgerungen.

In Freiburg gibt es rund 30 Studentenverbindungen. Darunter sind auch Burschenschaften, für die ein politisches, nationales, mitunter auch völkisches Denken zentrales Element ist. In Freiburg gibt es zwei, die der Deutschen Burschenschaft (DB) mit ihren mehr als 100 Mitgliedern angehören: die Saxo-Silesia und die Teutonia. Die Saxo-Silesia zählt 15 Aktive und 115 Alte Herren (ehemalige Aktive), die Teutonia 20 Aktive und 200 Alte Herren. Beide zählen sich nach eigener Aussage zum liberalen, ...

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