Der Knoten ist geplatzt

Adrian Hoffmann

Von Adrian Hoffmann

Fr, 18. September 2015

Freiburg

Behörde und Netzaktivisten installieren W-Lan für Flüchtlinge – und kamen sich in die Quere.

Internet ist für Flüchtlinge lebenswichtig: um sich zurechtzufinden und um Kontakt mit der Familie in der Heimat zu halten. In der bedarfsorientierten Aufnahmestelle BEA an der Lörracher Straße gab es anfangs kein W-Lan, dann ein privates der Initiative Freifunk, dem das Regierungspräsidium kurz darauf den Stecker ziehen ließ und ein eigenes installierte. Nun haben Anwohner zwei weitere W-Lan-Standorte auf Anregung von Freifunk eingerichtet. Sie werden rege genutzt.

Freifunk ist eine Initiative von Netzaktivisten, die sich im Frühjahr 2014 zusammengeschlossen hat, um W-Lan in Bürgerhand zu realisieren, das unabhängig von kommerziellen Anbietern funktioniert. Vor einer Woche machten sie auf eigene Faust den Weg frei fürs Internet in der BEA (die BZ berichtete). Laut Aktivist Andreas Klug hat er die Zuständigen vor Ort ...

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