Stadtjubiläum

Freiburger Gedok-Künstlerinnen befassen sich mit Frauengestalten

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 12. Mai 2021 um 10:00 Uhr

Freiburg

"Frauen.gestalten" ist der Beitrag des Vereins Gedok (Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden) zum 900-Jahr-Jubiläum der Stadt Freiburg überschrieben. Das ist gewollt doppeldeutig.

Frauengestalten, heißt es in einer Mitteilung des Vereins, hätten an der Geschichte der Stadt maßgeblich, aber oft unsichtbar mitgewirkt. In Geschichtsbüchern tauchten nur wenige Namen auf. "Frauen gestalten das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben einer Stadt." Drei Dutzend Künstlerinnen der Gedok traten in einen Dialog mit bekannten oder unbekannten, historischen, zeitgenössischen oder fiktiven Frauen aus dem Leben der Stadt Freiburg und wollen sie ins Licht der Öffentlichkeit rücken (die BZ berichtete). Die letzte der dreiteiligen Ausstellung ist noch bis 30. Mai im Depot K. zu sehen. Darunter eine Installation von Chris Popovic, Jahrgang 1949, die sich mit dem Künstler-Ehepaar Lisbeth und Julius Bissier befasst hat. "Verwoben", heißt das Werk, dessen Spindeln die Verbindung zur Weberei von Lisbeth Bissier herstellt, die für den Lebensunterhalt sorgte. Weitere ausstellende Künstlerinnen sind Carola Faller-Barris, Ruth Gast, Christa Heck, Diethild Herbolzheimer-Böttner, Ellen Korth, Angelika Link, Christel Andrea Steier, Ruth Rosa Stützle-Kaiser, Brigitte Liebel und Frauke Witzel.
Frauen.gestalten

Ausstellung im Depot K, Lehener Straße 30, bis Sonntag, 30. Mai. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 16 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr. Es gelten die Corona-Regeln. Anmeldung unter Tel. 0761 / 156 206 02. Weitere Infos zum Stadtjubiläum:http://www.2020.freiburg.de facebook.com/2020.freiburg instagram.com/2020_freiburg