Wirtschaftliche Folgen der Coronakrise

Freiburger Sparkassen-Chef: "Der Teufel steckt im Detail"

Bernd Kramer

Von Bernd Kramer

Mo, 30. März 2020 um 17:09 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Die Banken in Südbaden werden wegen der Coronakrise mit Anfragen ihrer Kunden überrollt. Wie die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau damit umgeht, erklärt Chef Marcel Thimm im Interview.

BZ: Ob kleiner Händler oder mittelständischer Industriebetrieb – alle haben wegen der Coronakrise Einnahmeausfälle, die zum Teil existenzbedrohend sind. Die Hausbank gilt als Notanker. Wie viele Hilferufe haben Sie bereits bekommen?
Thimm: Bei uns sind in den vergangenen Tagen rund 1000 Anrufe von Gewerbekunden eingegangen. Auch Arbeitnehmer haben sich an uns gewandt, wobei deren Zahl kleiner ist als die der Unternehmer. Das hängt damit zusammen, dass selbstständige Händler oder die Industriebetriebe als erste vom wirtschaftlichen Coronaschock getroffen worden sind. Bei den Arbeitnehmern macht sich das angesichts der steigendenden Kurzarbeit erst jetzt so richtig bemerkbar. Die Zahl der Anrufe wird weiter hoch sein.
Marcel Thimm
Der Spezialist für das Firmenkundengeschäft (60) führt seit 2012 die Sparkasse ...

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