Empfindliche Strafen drohen

Bettina Schaller

Von Bettina Schaller

Fr, 20. September 2019

Friesenheim

Verunreinigung des Riedbachs.

FRIESENHEIM-OBERWEIER (pbs). In der ersten Sitzung des Ortschaftsrates Oberweier nach der Sommerpause war die Frageviertelstunde bei den Räten sehr gefragt. Einige hatten die Pause genutzt, um Bürgeranfragen an den Ratstisch zu bringen. Peter Pilgrim (CDU) erinnerte an die kürzlich weiße Eintrübung des Riedbachs (die BZ berichtete). Er selbst habe eine Wasserprobe genommen, diese zum Friesenheimer Rathaus gebracht. Außerdem habe er die Polizei informiert. Die Anwohner, die direkten Zugang zum Bach hätten, müssten informiert werden, dass ihre Abwässer möglicherweise direkt in den Riedbach gelangen. Ortsvorsteher Andreas Bix verwehrte dies und sagte, jeder müsse wissen, dass eine Gewässerverunreinigung nicht erlaubt sei und Verunreinigen von öffentlichen Gewässern empfindliche Strafen nach sich zögen. Zudem klärte Bix auf: "Um eine Verschmutzung bestimmen zu können, müssten diverse Wasserproben genommen werden; nur eine von der Oberfläche des verschmutzen Wassers reiche nicht aus." Rainer Moser (FW) schlug vor, noch einmal eine Information im Gemeindeblatt "Blickpunkt" zu veröffentlichen. Hierzu gab der Ortschaftsrat die Zustimmung.