St. Blasien
Für einen Not- und Bergwachtarzt sind Extremsituationen Alltag

"Man ist Arzt und Bergretter zugleich": Bei Notfällen fordert der Rettungsdienst einen Notarzt an, der dann zum Einsatz ausrückt. Einer von ihnen ist Manuel Dietsche. Wie sehen seine Einsätze aus?
BZ: Herr Dietsche, was fasziniert Sie an Ihrem Beruf als Notarzt?
Dietsche: Als Notarzt bin ich seit knapp drei Jahren in den Landkreisen Konstanz und Waldshut tätig und werde jeweils auf verschiedensten Wachen eingesetzt. Besonders faszinierend daran finde ich, dass ich bei meiner Arbeit mit vielen verschiedenen Situationen konfrontiert werde und mich in kurzer Zeit auf diese einstellen muss. Man arbeitet als kleines, meist gut eingespieltes Team und muss Probleme mit begrenzten Ressourcen lösen. In einer Klinik kann man hinsichtlich Material und Manpower ja meist aus dem Vollen schöpfen.
"Man lernt neben dem Patienten auch dessen Umfeld kennen"
BZ: Die Möglichkeiten sind also begrenzt. Gibt es Fälle, in denen die notärztliche Hilfe dem Patienten Vorteile bringt?
Dietsche: Gegenüber der Klinik gibt es einen entscheidenden ...
Dietsche: Als Notarzt bin ich seit knapp drei Jahren in den Landkreisen Konstanz und Waldshut tätig und werde jeweils auf verschiedensten Wachen eingesetzt. Besonders faszinierend daran finde ich, dass ich bei meiner Arbeit mit vielen verschiedenen Situationen konfrontiert werde und mich in kurzer Zeit auf diese einstellen muss. Man arbeitet als kleines, meist gut eingespieltes Team und muss Probleme mit begrenzten Ressourcen lösen. In einer Klinik kann man hinsichtlich Material und Manpower ja meist aus dem Vollen schöpfen.
"Man lernt neben dem Patienten auch dessen Umfeld kennen"
BZ: Die Möglichkeiten sind also begrenzt. Gibt es Fälle, in denen die notärztliche Hilfe dem Patienten Vorteile bringt?
Dietsche: Gegenüber der Klinik gibt es einen entscheidenden ...