Für ÖPNV ohne jede Barriere

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 08. April 2021

Kreis Emmendingen

Nahverkehrsplan wird begrüßt.

(BZ). In einer Stellungnahme haben die Behindertenbeauftragten des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald, Anke Glenz, der Stadt Freiburg, Sarah Baumgart, und des Landkreises Emmendingen, Bruno Stratz, es begrüßt, dass die Ausbaustandards für barrierefreie Haltestellen und barrierefreier Linienbusse im Entwurf des Nahverkehrsplans 2021 des Zweckverbands Regio-Nahverkehr Freiburg (ZRF) berücksichtigt werde. Wörtlich heißt es in der Stellungnahme: "Damit wird eine Vorgabe aus Paragraf 8 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) der Bundesrepublik Deutschland umgesetzt, nachdem bis zum 1. Januar 2022 das Ziel einer vollständigen Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr erreicht werden soll." Auf Nachfrage erläuterte Bruno Stratz, dass die große Mehrzahl der Haltestellen derzeit noch nicht barrierefreiausgelegt seien. Vergleichbares gelte für die eingesetzten Busse.

Besonderes Augenmerk auf die zentralen Knotenpunkte

Ein besonderes Augenmerk legen die Behindertenbeauftragten auf einen raschen barrierefreien Ausbaus zentralen Knotenpunkte wie des Freiburger Hauptbahnhofs. Bruno Stratz ergänzt dies aus seiner Sicht um den Bahnhof in Denzlingen. Der gerade für viele Pendler wichtige Umsteigepunkt sollte dringend umgebaut werden. In der schriftlichen Stellungnahme heißt es dazu weiter: "Auch zentrale Omnibusbahnhöfe sind in diesem Zusammenhang wichtige ÖPNV-Bestandteile, um Mobilitätsketten mit möglichst geringer Umsteigezeit zu gewährleisten." Das gelte vor allem für ländliche Räume, "in denen oftmals keine Schienenanbindung besteht und die Versorgung des ÖPNV durch eine Vielzahl von Buslinien sichergestellt wird." Schließlich müsse die Vernetzung unterschiedlicher Mobilitätsformen besonders beachtet werden.