Fukushima bleibt in den Köpfen

Jörn Kerckhoff

Von Jörn Kerckhoff

Mi, 09. November 2011

Bad Säckingen

Journalist berichtet, wie Japan das Katastrophenjahr bewältigt und warum das Land noch weit von der Normalität entfernt ist.

BAD SÄCKINGEN. Am 11. März bebte in Japan die Erde; es folgte ein verheerender Tsunami. Für die Menschen vor Ort sei die anschließende Reaktorkatastrophe von Fukushima längst nicht ausgestanden, berichtete der japanische Journalist Shingo Yoshida am Montag im Schlossparkpavillon in Bad Säckingen.

Der Freundeskreis Nagai unter seinem Vorsitzenden Peter Hausmann hatte Yoshida eingeladen, der unter anderem für die Deutsche Welle in Japan gearbeitet hat. 15 829 Menschen seien bislang offiziell bei Erdbeben und Tsunami ums Leben gekommen, doch die Zahl steige, weil von den 3692 verschollenen Personen immer noch welche tot gefunden würden. "Sogar der Meeresgrund wird nach Opfern abgesucht", erzählte Shingo Yoshida.

Die Menschen in den betroffenen Präfekturen würden ...

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