Staufener Missbrauchsfall

Gericht bei Urteilsverkündung: K. ohne jegliche Empathie für seine Opfer

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Do, 19. April 2018 um 20:40 Uhr

Südwest

BZ-Plus Der erste Prozess im Fall "Staufen" ist beendet. Am Donnerstag sprach die Kammer ihr Urteil. Markus K. erhält zehn Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung.

Schwere Vergewaltigung, schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes, Körperverletzung, Beleidigung, Verstoß gegen Weisungen während der Führungsaufsicht – die Liste der Straftaten des Mannes könnte länger kaum sein. Und: Er ist Wiederholungstäter. Am Donnerstag sprach die Kammer ihr Urteil. Nun wartet auf ihn lange Haft.

Jahrzehnte hinter Gittern – der Verurteilte, darauf lassen sein Verhalten und seine Mimik während der Urteilsverkündung schließen, hat nichts anderes erwartet. Bedächtig massiert Markus K. ein Ohrläppchen, dann wieder scheint er in sich hinzulächeln. Vielleicht ist es die Gerichtsroutine eines Wiederholungsstraftäters, vielleicht ...

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