Wutach

Gerstenfeld gerät in Brand

Stefan Limberger-Andris

Von Stefan Limberger-Andris

Fr, 31. Juli 2020 um 17:16 Uhr

Wutach

Rund 1500 Quadratmeter eines Gerstenfeldes zur Saatgutvermehrung bei Münchingen fing Feuer. Der Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 600 Euro.

Die Brandursache auf dem landwirtschaftlichen Feld am heutigen Nachmittag sei unbekannt, so Polizeisprecher Mathias Albicker auf BZ-Anfrage.

Im Einsatz waren rund 30 Feuerwehrleute der Wehren aus Bonndorf mit zwei Fahrzeugen, Ewattingen und Münchingen. Zudem waren ausgerückt ein Rettungswagen des DRK Bonndorf sowie die Bergwacht Wutach.

Nach Polizeiangaben liegt der Brandherd direkt an der Straße Richtung Dillendorfer Buck. Die Flammen breiteten sich trichterförmig vom Bankett aus auf das Feld hinaus aus. Allerdings sei die Brandursache bislang unbekannt.

Das Feuer im Gerstenfeld, das nach Polizeiangaben der Saatgutvermehrung dient, fraß sich begünstigt durch den Wind schnell in die Fläche. Ein Landwirt aus der Nachbarschaft reagierte nach Feuerwehrangaben umgehend, als er das Feuer entdeckt hatte, und pflügte in dem Feld eine Schneise, um die Flammen räumlich begrenzt und unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig startete die Feuerwehr Bonndorf den Löschangriff aus zwei Rohren. Der Brand konnte recht zügig gelöscht, die verbrannte Fläche gewässert werden, um einem Wiederaufflammen des Brandes vorzubeugen.

Einer ersten Einschätzung der Feuerwehr nach, ist das Brandgeschehen auf dem landwirtschaftlichen Feld glimpflich ausgegangen. Bei stärkerem Wind hätten die Flammen in dem trockenen Getreide entsprechende Nahrung gefunden. Zudem habe das besonnene und gezielte Handeln des Landwirts die Löscharbeiten der Feuerwehren optimal ergänzt.

Das Landratsamt Waldshut warnt vor einer erhöhten Brandgefahr insbesondere auch in Waldgebieten des kompletten Landkreisgebietes. Vermeiden sollten Waldbesitzer das Verbrennen von Reisig im Zuge der Sturm- und Käferholzaufarbeitung. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes stuft die Landkreisverwaltung die Gebiete im Nordosten des Landkreises auf den zweithöchsten und höchsten Gefahrenindex 4 und 5.

Bereits in den vergangenen Jahren war es immer wieder zu kleineren Flächenbränden entlang von Straßen auf der Gemarkung Bonndorf gekommen, etwa entlang der B 315, die jedoch immer rechtzeitig gelöscht werden konnten. Der Einsatz der Bonndorfer Feuerwehr bei Waldbränden ist zwar kein dauernder Zustand, kam in der jüngeren Vergangenheit jedoch immer wieder vor.