Gesundheit ist wichtiger als Gebote

Markus Zimmermann

Von Markus Zimmermann

Mi, 08. April 2020

Emmendingen

BZ-Plus Auch die Jüdische Gemeinde muss mit den Einschränkungen an ihrem Pessach-Fest leben – und entwickelt neue Formen des Kontakts.

EMMENDINGEN. Sonntag, 12 Uhr, die Youtube-Gottesdienste sind gerade zu Ende gegangen als sich Rabbiner Yaakov Yosef Yudkowsky in die Skype-Konferenz der jüdischen Gemeinde von Emmendingen einklinkt. Zum Schiur, der Unterrichtung zum Pessach-Fest und dem Sederabend. Denn in diesem Jahr werden die Mitglieder dieses hohe Fest im jüdischen Festkalender, den Sederabend am 8. April, in ihren Häusern und nicht in der Synagoge feiern.

Wäre es erlaubt, würde die jüdische Gemeinde von Emmendingen den Seder-Abend zum Eingang des einwöchigen Pessachfestes gemeinsam feiern. "Wir waren dabei schon 80, manchmal auch weit über 100 Mitglieder, die miteinander gefeiert haben", so der Rabbiner, der zum Schiur aus seiner Wohnung im südlichen Elsass zugeschaltet ist. Doch in der Corona-Krise werden die Mitglieder diesen Abend zuhause sein, ein Abend, der ganz besonders dadurch gekennzeichnet, dass die Familie sich trifft.

Zu Pessach wird an den Auszug aus Ägypten, die Befreiung aus der Sklaverei erinnert. ...

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