Geweihte Zweige sollen Segen bringen

Josef Weber

Von Josef Weber

Fr, 03. April 2020

Elzach

BZ-Plus Allerlei Bräuche gab und gibt es zum Palmsonntag auch im oberen Elztal / Wer spät beichtete, war früher der "Palmesel".

ELZTAL. Als Jesus, auf einem Esel reitend, in Jerusalem einzog, wurde er vom Volk mit geweihten Palmzweigen begrüßt. Noch heute ist der jetzt anstehende Palmsonntag – der sechste und letzte Fastensonntag, mit dem die Karwoche beginnt – ein wichtiger Termin, um den sich besonders in der katholischen Kirche auch allerlei buchstäblich buntes Brauchtum rankt. Nachfolgend eine Zusammenfassung von Beiträgen von Josef Weber, Alfred Allgeier und Gabriele Weber-Jenisch zu Palmbräuchen einst und jetzt für das obere Elztal.

Die Bräuche der Passions- und Osterzeit waren in früheren Zeiten noch bunter und vielfältiger als heute. Das dramatische Geschehen der Passionsgeschichte lieferte reichlich Stoff, auch zu szenischer Darstellung. Auch in Elzach fanden am Palmsonntag Umgänge mit dem Palmesel statt. Der Palmesel, eine Christusfigur auf einem Esel reitend, die mit Rädern versehen, in der Prozession mitgeführt wurde, erscheint für Elzach erstmals 1750. Die Figurengruppe wird 1778 vom Maler Kaspar Rösch neu gefasst und dafür 8 Gulden 49 Kreuzer bezahlt. Zur Palmweihe wurde diese Figur noch um 1910 unter die südliche Chortüre gestellt, wo ...

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