Tierschutz in der Fastenzeit

Gläubige zum Fleischverzicht ermuntern

Sonia Lühring

Von Sonia Lühring (Breisach)

Do, 26. März 2020

Leserbriefe Freiburg

Zum BZ-Interview mit Dompfarrer Christoph Neubrand und dem Moraltheologen Eberhard Schockenhoff zu Tierschutz in der Fastenzeit: "Eine Forderung an den Menschen" (BZ vom 26. Februar).

Soso, Tiere sind also Subjekte menschlicher Verantwortung. Und wie sieht diese aus? Von Geburt bis Tod ist das Leben der sogenannten Nutztiere eine einzige Qual, Christlichkeit sucht man hier vergebens. Herr Neubrand meint, es gäbe kein Richtig oder Falsch. Doch, das gibt es: Unser Umgang mit den Geschöpfen Gottes ist definitiv falsch und die Vertreter der Kirche täten gut daran, Verantwortung zu übernehmen und sie vor menschlicher Ausbeutung zu schützen, anstatt sich in Worthülsen zu verlieren. Was wäre angesichts des großen Tierleids so schlimm daran, die Gläubigen zu mehr Respekt gegenüber anderen fühlenden Lebewesen aufzurufen und zum Fleischverzicht zu ermuntern?Sonia Lühring, Breisach