Klimawandel

Gletscher in den Alpen schmelzen schneller als erwartet

Andreas Frey

Von Andreas Frey

Mo, 26. September 2022 um 22:07 Uhr

Schweiz

BZ-Abo In den gesamten Alpen schmelzen die Gletscher, manche Eisriesen sind schon komplett verschwunden. Durch Hitzesommer wie in diesem Jahr treten die pessimistischsten Modellsimulationen ein.

Fiesch im schweizerischen Wallis ist ein zauberhaftes Alpendörfchen. Zahlreiche Bergtouren starten am Fuße der Alpengipfel, eine davon führt zum größten Gletscher der Alpen, dem großen Aletsch. Doch der Aufstieg zum majestätischen Eisstrom ist kein Kinderspiel, immer wieder kommt es zu Unfällen. Im Frühjahr starb eine Skitourengängerin, als sie in eine Gletscherspalte fiel.
Und die Gefahr in den Hochalpen steigt. Der Aletsch taut – und zieht sich zurück. Noch nie war die Schmelze so drastisch wie in diesem verrückten Wetterjahr. Spalten öffnen sich im geschundenen Eis, fressen sich tiefer und weiter hinein und legen den nackten Fels frei. Dort, wo sich das kompakte Eis einst tief in den Berg einschnitt, bleiben steile Bergflanken zurück, von denen jederzeit Schutt und Fels zu Tal donnern können. Bröckelnde Berge sind eine weitere Gefahr für Alpinisten.
Der Aletsch zog sich im Eiltempo zurück
Die ...

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