Mehr Teilhabe der Bürger an Ortsentwicklung

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Fr, 20. September 2019

Gottenheim

NEU IM RAT: Anton Schlatter (Lust) in Gottenheim.

GOTTENHEIM (fri). Bei der Kommunalwahl im Mai sind in den Gemeinden zwischen Freiburg und Kaiserstuhl einige Kandidaten erstmals in einen Gemeinderat gewählt worden. Die Badische Zeitung stellt sie vor und fragte sie nach den für ihre Ratsarbeit wichtigen Themen. Heute: Anton Schlatter aus Gottenheim. Er holte mit 333 Stimmen für die neu angetretene Liste Umwelt und soziale Teilhabe (Lust) einen Sitz.

Das Ziel der Gemeinderatsarbeit ist für Anton Schlatter die Weiterentwicklung von Gottenheim zu einer lebenswerten und modernen Gemeinde in Großstadtnähe. Ein Kernthema ist dabei für ihn Jugend und Familie, wo er für eine nachhaltige Jugendarbeit eintritt, mit aktiver Beteiligung der Jugendlichen und Kinder. Zweites Kernthema ist der Umweltschutz. Hier fordert Schlatter ein konsequent umweltverträgliches Pflegen und Bewirtschaften der Gemeindeflächen sowie die Förderung von Ideen zum Klimaschutz. Die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements ist Schlatter ein weiteres Anliegen, wozu er auch eine passende digitale Plattform anstrebt. Hier, wie bei der Jugendarbeit, solle man breitere Kreise als bisher in der Gemeinde ansprechen und zur aktiven Teilhabe anregen.

Beim Weiterbau der B 31 lehnt Schlatter die Tunibergrandtrasse ebenso ab wie die Trasse entlang der Stromleitung, da diese auch die Aussiedlerhöfe durchschneiden würde. Für die Bahnhofsachse schlägt er ein Angebot zum "Wohnen im Alter" vor, das unter Beteiligung der Bürger geplant werden soll.

Anton Schlatter, Jahrgang 1961, arbeitet für eine kanadische Unternehmensberatung in der Informationstechnik. Er ist verheirateter Vater dreier Kinder und auch als Hobbywinzer tätig.