Keime im Trinkwasser

Gottenheimer Wasser wird weiter geprüft

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Do, 10. Juni 2021 um 16:55 Uhr

Gottenheim

Das Gottenheimer Trinkwasser wird weiter auf die am Mittwoch festgestellte Verkeimung hin untersucht.Die Ursache für das Auftreten der coliformen Keime ist noch unklar.

An mehreren Stellen im Leitungsnetz der Gemeinde Netz werden nun Proben genommen, teilte Bürgermeister Christian Riesterer auf BZ-Anfrage mit. Außerdem wird das Wasser gechlort. Verbraucher sollen Leitungswasser, das sie zum Trinken und Zubereiten von Mahlzeiten verwenden wollen, zuvor abkochen.

Am Mittwoch Nachmittag gegen 15 Uhr hatte die Gemeinde über das Gesundheitsamt erfahren, dass die routinemäßig am Montag, 7. Juni, entnommenen Wasserproben coliforme Keime aufwiesen. Darauf wurde sofort die Chlorung eingeleitet. Sowohl am Mittwochabend wie am Donnertagsmorgen wurden weitere Proben entnommen, die nun analysiert werden. Dies werde solange fortgesetzt, bis die Keime verschwunden sein.

Messwerte in Haushalten lagen noch im Toleranzbereich

Was zu der Verkeimung führt, ist noch unklar. Es sei nicht auszuschließen, dass es als Folge von Starkregen zu der Verunreinigung gekommen sei. Die Verkeimung, so Riesterer, sie gering, bei den vorgenommenen Messungen in Haushalten seien die Werte sogar noch im Toleranzbereich gelegen. Gottenheim gewinnt sein Trinkwasser aus dem Tiefbrunnen im Ketschwald. Aufbereitet wird es in einer Anlage im Gewann Hinterer Berg, danach wird es in den Hochbehälter auf dem Tuniberg gepumpt.