Großes Becken wäre unwirtschaftlich

Andrea Gallien

Von Andrea Gallien

Fr, 08. Juli 2011

Ehrenkirchen

Gemeinderat Ehrenkirchen nimmt Kenntnis von weiteren Untersuchungsergebnissen zum Hochwasserschutz in der Gemeinde.

EHRENKIRCHEN. Ein großes Regenrückhaltebecken oberhalb von Ehrenstetten wird es vermutlich nicht geben. Nach Berechnungen des Ingenieurbüros Ernst&Co. wäre es unwirtschaftlich, die Baukosten würden daher vermutlich vom Land nicht bezuschusst. Um sich vor einem 100-jährigen Hochwasser zu schützen, wird die Gemeinde nun zunächst weiter untersuchen, ob durch dezentrale Hochwasserschutzvorkehrungen an einzelnen Stellen im Ort und vor allem an der Möhlin der Schaden im Hochwasserfall zumindest reduziert werden kann.

Die Diskussion um den Hochwasserschutz in der Gemeinde währt schon mehrere Jahre und bewegte auch die Gemüter der Bürger, vor allem in Ehrenstetten. Oberhalb des Ortsteils waren in den Bereichen Wanne oder Felsenmühle nach Untersuchungen des Ingenieurbüros die besten Standorte für ein Regenrückhaltebecken mit einem Volumen von rund 100 000 Kubikmetern ausgemacht worden. Mit einem solchen Becken wäre Ehrenkirchen vor den Folgen eines 100-jährigen Hochwassers weitgehend geschützt. Ein weiteres Becken östlich von Offnadingen, dessen Bau ebenfalls eine Zeit lang im Raum stand, ...

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