OB-Wahl Lahr

Günther Jauch erhielt bei der Wahl eine Stimme – Stadt informiert über Briefwahl für Neuwahl

Mark Alexander

Von Mark Alexander

Mi, 25. September 2019 um 10:08 Uhr

Lahr

Das Endergebnis der OB-Wahl vom vergangenen Sonntag ist festgestellt worden. Am Mittwochabend steht fest, wer bei der Neuwahl am 6. Oktober definitiv antreten wird.

Das Gesamtergebnis
Der Gemeindewahlausschuss hat am Dienstag das Gesamtergebnis festgestellt: Markus Ibert erhielt 5120 Stimmen, Christine Buchheit 4397, Guido Schöneboom 2512, Lukas Oßwald 577 und Jürgen Durke 258. Fünf weitere Namen wurden auf den Zetteln vermerkt und erhielten somit jeweils eine Stimme. Darunter sind zwei bekannte Gesichter: Robert Habeck, Bundesvorsitzender der Grünen, und Moderator Günther Jauch. Außerdem wurden Oliver Deterding, Detlef Dericks und Dietmar Herbringer genannt. 35 577 Lahrerinnen und Lahrer durften wählen, 12 913 haben dies getan. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 36,3 Prozent. 44 Stimmen waren ungültig. Zwölfmal enthielten die Zettel keine gültige Stimme, 14-mal waren sie zerrissen oder zerschnitten, 14 Zettel enthielten mehr als eine Stimme, drei Zettel wurden bei der Briefwahl leer abgegeben und einmal gab es einen Hinweis auf den Wähler.

Am Mittwoch um 18 Uhr endet die Bewerbungsfrist für die Neuwahl, danach tagt um 18.30 Uhr noch einmal der Gemeindewahlausschuss.

Infos für Briefwähler
Am Mittwochabend steht fest, wer bei der Neuwahl antreten wird. Anschließend gehen die Stimmzettel in den Druck. Sobald sie vorliegen, kann mit dem Versand der neuen Briefwahlunterlagen begonnen werden – für Wählerinnen und Wähler, die ihren Antrag bereits gestellt haben. "Dies ist nicht vor Freitag möglich", teilt die Stadt mit.

Wer Briefwahl beantragt hat und nächste Woche postalisch nicht erreichbar ist, kann von Freitag an im Bürgerbüro einen Wahlschein mit Briefwahlunterlagen abholen. Dort besteht auch die Möglichkeit, direkt zu wählen, teilt die Stadt mit. Das Bürgerbüro hat auch samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Parallel erhielten diese Wähler die Briefwahlunterlagen per Post, weil ein Aussortieren laut Stadt nicht möglich ist. Diese Unterlagen können nicht mehr verwendet werden, der darin enthaltene Wahlschein wird durch das Bürgerbüro für ungültig erklärt. Sie sollten deshalb vom Wähler vernichtet werden, teilt die Stadt mit.

Wer noch keinen Antrag auf Briefwahl für die Neuwahl gestellt hat, kann dies ab sofort mit seiner Wahlbenachrichtigung tun. Die Briefwahlunterlagen werden dann zugesandt. Bis spätestens Sonntag, 6. Oktober, 18 Uhr, müssen die Unterlagen im zentralen Briefkasten der Stadt am Eingang zum Bürgerbüro dort eingegangen sein. Am Donnerstag, 3. Oktober, ist das Bürgerbüro nicht geöffnet.