Zuschuss

Land fördert Bau des Kunstrasenplatzes in Gundelfingen

bz&Sebastian Krüger

Von BZ-Redaktion & Sebastian Krüger

Di, 14. Mai 2019 um 08:36 Uhr

Gundelfingen

Mit Zuschüssen von zusammen 18,4 Millionen Euro sollen 2019 insgesamt 111 kommunale Sportstättenprojekte gefördert werden. Nutznießer im Landkreis ist nicht nur die Gemeinde Gundelfingen.

Für den Neubau der Sporthalle II am Gundelfinger Schulzentrum fließen 270.000 Euro an den Landkreis und damit in die Gemeinde. Der Spatenstich soll laut Bürgermeister Raphael Walz im Juli erfolgen. Weitere 84.000 Euro erhält Gundelfingen selbst für den Umbau des Tennenplatzes im Obermattenstadion in einen Kunstrasenplatz.

"Ich freue mich sehr, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Spielvereinigung Gundelfingen/Wildtal nun eine zeitgemäße und ganzjährig zu nutzende Spielstätte erhalten", sagte Walz der BZ. Nun werde die Gemeinde in die konkreten Planungen einsteigen. "Wir hoffen, den Platz im Jahr 2020 fertigstellen zu können."

Auch Projekte in Titisee-Neustadt und Bad Krozingen werden gefördert

Das Geld stammt aus dem Landesförderprogramm für Kommunalen Sportstättenbau. 43.000 Euro aus demselben Fördertopf gehen nach Titisee-Neustadt für den Umbau der Sporthalle der Hebelschule, und Bad Krozingen erhält für die Sanierung des Kunstrasenplatzes in der Schwimmbadstraße 57.000 Euro. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Kultusministeriums vom Montag hervor.

Demnach fördert das Land in diesem Jahr 111 kommunale Sportstättenprojekte mit Zuschüssen von zusammen 18,4 Millionen Euro. Darauf hätten sich Kultusministerium, Regierungspräsidien, kommunale Landesverbände und die drei Sportbünde im Land verständigt. Damit würden rund 75 Prozent der 151 beantragten Vorhaben berücksichtigt, heißt es seitens des Ministeriums. Der Fördersatz betrage in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Das Geld werde im Verhältnis der Einwohnerzahlen verteilt. "Die Förderzusagen helfen gezielt den Vereinen vor Ort und kommen der heimischen Bauwirtschaft und dem örtlichen Handwerk zugute. Insbesondere profitieren Schulen und Vereine", wird der Landtagsabgeordnete Reinhold Pix (Bündnis 90/Grüne) zitiert.

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