Gute Geschäfte mit Negativzinsen

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Di, 15. Juni 2021

Wirtschaft

BZ-Plus Verbraucherschützer werfen Kreditinstituten vor, ihre Kunden stärker zu belasten, als es die EZB-Politik erfordert.

. Die deutschen Banken und Sparkassen verlangen immer häufiger Negativzinsen. Die sind nicht selten höher als die Verwahrentgelte, die die Europäische Zentralbank von den Kreditinstituten verlangt. Das stellt auch die Bundesbank fest.

25 000 Euro und auch 10 000 Euro sind ein Batzen Geld. Bei weitem nicht jeder Bundesbürger hat so viel Geld bei seiner Bank oder Sparkasse deponiert. Aber in der Corona-Pandemie haben viele so viel gespart wie nie in den Jahren zuvor. Auf mehr als 100 Milliarden Euro schätzen Experten die "Über-Ersparnis". Folglich könnten es doch etliche Bürger sein, die 10 000 oder auch 25 000 Euro auf ihren Giro- und Tagesgeldkonten geparkt haben. Dafür zahlen Banken und Sparkassen faktisch keine Zinsen mehr. Mehr noch: Immer mehr Institute belegen die Beträge mit einem Verwahrentgelt. Sie kassieren also Zinsen. Bei Firmenkunden sind solche Negativzinsen längst Usus. Aber sie werden auch für immer mehr Privatkunden Alltag. Das beginnt zum Teil schon bei 5000 Euro, ...

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