Kunstgenuss und Brandschutz

Christiane Sahli

Von Christiane Sahli

Di, 29. Oktober 2019

Häusern

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Häusern blickt auf eine erfolgreiche Gemäldeausstellung zurück.

HÄUSERN. Auf eine erfolgreiche Gemäldeausstellung, die siebte ihrer Art, konnte der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Häusern am Sonntagnachmittag zurückblicken. 15 Künstler hatten am Wochenende 70 Bilder zum Thema "Zwischen Himmel und Erde" im Kur- und Sporthaus Häusern ausgestellt. Der erste Preis ging an Helmut Jagusch, dessen Bild "Frühlingsluft" die Juroren überzeugte. Der Erlös der Ausstellung kommt der Freiwilligen Feuerwehr Häusern zugute.

Die Gemäldeausstellung des Fördervereins erfreut sich weit über die Grenzen der Region hinaus einer großen Beliebtheit. Und so zeigten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Freizeitkünstler ihre Gemälde. Viele von ihnen sind alte Bekannte bei der Gemäldeausstellung, aber auch Erstaussteller waren wieder mit von der Partie. Der Dank des Vorsitzenden des Fördervereins, Johannes-Bernhard Meyer, galt den Erstausstellern für ihren Mut, ihre Gemälde einem breiten Publikum vorzustellen. Die Tatsache, dass viele Aussteller immer wieder mit von der Partie seien, zeige, das das Konzept aufgehe. Wenn man durch die Halle gehe und die Bilder auf sich wirken lasse, entdecke man eine Vielfalt von Eindrücken und Botschaften, fuhr Meyer fort.

Vielfältig waren Techniken und Motive in der Tat, das Thema "Zwischen Himmel und Erde" hatte den Künstlern unzählige Möglichkeiten eröffnet, ihre Ideen umzusetzen. Zu sehen waren Abstraktes, Landschaften, Tiere, Schwarzwaldmotive, Blumen, Wolken, Stadtszenen, Einblicke in mystische Dimensionen und einiges mehr. Eines war den Gemälden indes gemeinsam: Sie zeugten nicht nur von großer Kreativität, sondern auch von hohem künstlerischen Niveau. Da fiel den bewährten Juroren – Gottfried Staron (Maler), Claus Zumkeller (Feuerwehr Häusern) und Wolfgang Rösler (Kunstmäzen) die Preisvergabe nicht leicht. Sie hatten sich bereits vor der Ausstellungseröffnung verabschiedet, aber ausrichten lassen, angesichts der Qualität und Vielseitigkeit der Arbeiten sei ihnen die Preisvergabe nicht leicht gefallen. Den ersten Preis vergaben sie letztendlich an Helmut Jagusch für sein Bild "Frühlingsluft", das eine Landschaft zeigt. Auch das Publikum hatte das Wort, der Publikumspreis ging an Hildegard Stoll, ihr Gemälde "Blickkontakt"" zeigt eine kleine Eule.

Die Gemäldeausstellung habe einen festen Platz im Terminkalender von Häusern, was von großer Beliebtheit zeuge, sagte Bürgermeister Thomas Kaiser. Der Förderverein tue durch die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen viel Gutes für die Feuerwehr, fuhr er fort. Seit seiner Gründung im Jahr 2003 hat der Förderverein der Feuerwehr Ausrüstungsgegenstände im Wert von rund 26 000 Euro zur Verfügung gestellt. Und selbstverständlich kommt auch der Erlös der diesjährigen Gemäldeausstellung, in deren Rahmen drei Bilder verkauft werden konnten, wieder der Wehr zugute. Matthias Schmid, stellvertretender Kommandant der Häuserner Wehr, dankte dem Förderverein für die Anschaffungen, von denen viele, wie er sagte, bei den meisten Einsätzen Verwendung fänden. Einige der Anschaffungen, unter anderem ein Waldbrandrucksack und ein Hochleistungslüfter, waren in Foyer des Kur- und Sporthauses zu sehen.

Preise: 1. Preis: Helmut Jagusch (Höchenschwand): "Frühlingsluft", 2. Preis: Nicole Glück (Dogern): "On the road", 3. Platz: Gisela Modersohn-Meyer (Waldshut-Tiengen): "Zwischen Himmel und Erde".

Besondere Auszeichnungen: Hildegard Stoll (Wutöschingen): "Herbstwirbel", Peter Kaiser (Weilheim): "Gimignano" (Toscana), Lea Eisenlohr (Lottstetten): "Flieder/Frühling", Maximiliane Baumgartner (Höchenschwand): "Schwarzwald.Gefühle".

Publikumspreis: Hildegard Stoll (Wutöschingen): "Blickkontakt".