HANDBALL

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Von Stephanie Maier-Straubmüller, Lars Blümle, Uwe Schwerer, Philip Kugler, Peter Schaub & Benedikt Hecht

Fr, 09. Oktober 2020

Oberliga BaWü

OBERLIGA

Der Wille ist vorhanden

TSV Birkenau – TuS Schutterwald, Samstag, 18 Uhr (ben). Nach der bitteren Heimniederlage gegen die SG Köndringen-Teningen ging es für die TuS-Akteure in die Analyse. "Wenn wir in jedes Spiel so hineingehen, verlieren wir immer", sagt Trainer Nico Baumann. Vor allem an Aggressivität fehlte es zum Saisonauftakt. "Ich glaube, dass die Jungs das verstanden haben." Im Training legte Baumann sein Augenmerk auf Abwehraktionen. Beim Aufsteiger aus Birkenau fällt den Schutterwäldern die Favoritenrolle zu. "Birkenau hat zuletzt überrascht, einfach wird es nicht", so Baumann. Optimistisch macht ihn die Trainingsleistung der vergangenen Tage. "Der Wille ist da", sagt Baumann, der auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.

SÜDBADENLIGA

Heimspiel ohne Fans

TuS Ottenheim – SG Kappelwindeck/Steinbach, Sonntag, 17 Uhr (lab). Erstes Heimspiel für die Ried-Sieben, allerdings ohne Zuschauer. Die Mannschaft des Trainergespanns Seefeldt/Heimburger wäre zu gerne vor den TuS-Fans aufgetreten, doch in der Rheinauenhalle wären so wenig Zuschauer zugelassen gewesen, plus aufwendige Hygienemaßnahmen, so dass die Verantwortlichen entschieden, vorerst ohne Publikum zu spielen. Dennoch bleib für Trainer Ulf Seefeldt der Heimvorteil bestehen: "Wir wollen im Heimspiel an unsere Leistungsgrenze gehen, um erfolgreich zu sein". Die Gäste, beim Abbruch der letzten Saison auf dem fünften Tabellenplatz, mussten sich zum Saisonauftakt knapp geschlagen geben. Bei den Ottenheimern sollen ein paar Dinge gegenüber der Niederlage in Sinzheim verbessert werden, vor allem sollen unnötige Zeitstrafen vermieden werden. Es fehlt Maxi Betzler (Leiste), ansonsten ist der Kader komplett. Das Spiel kann per Livestream angesehen werden.

Schmaler Kader

TVS Baden-Baden II – HGW Hofweier, Samstag, 16 Uhr (pau). Eigentlich könnte HGW-Coach Michael Bohn mit seinem Team mit viel Selbstvertrauen nach Sandweier fahren. Bei der Heimpremiere präsentierte sich der Mannschaftsverbund so, wie der Trainer sich das vorgestellt hatte. Doch dieser Verbund zeigt erste Risse: Cedrik Lauppe (gegen Helmlingen angeschlagen) und Eike Neff (Handverletzung) reduzieren den schmalen Kader weiter. Bohn sagt: "Am Montag haben nur acht von 14 Spielern trainiert. In Sandweier wird es schwer, Sandweier deckt eine offensive 3:2:1 Abwehr, gegen die es gilt, Lösungen zu finden. Danach haben wir ein Wochenende spielfrei, was für uns kein Nachteil ist".

Große Vorfreude

HTV Meißenheim – BSV Sinzheim, Samstag, 20 Uhr (uws). Groß ist die Vorfreude bei den Meißenheimern und deren Fans vor dem ersten Heimspiel seit langem. Die 80 Tickets waren schnell ausverkauft. HTV-Coach Christian Huck kann auf einen kompletten Kader bauen, denn die Partie der Reserve fällt aus. "Wir erwarten eine spielintelligente Mannschaft mit einem sehr guten Rückraum." Sein Team, das zwar in Sandweier zum Auftakt verlor, aber trotzdem eine ansprechende Leistung zeigte, sei gut vorbereitet und habe aus der Analyse der Sinzheimer seine Schlüsse gezogen. "Es geht wie im ersten Spiel darum, dass wir in erste Linie auf uns schauen", sagt Huck.

Aufs Tempo drücken

TV Ehingen – TuS Altenheim, Samstag, 20 Uhr (phk). Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt gegen die HU Freiburg möchte der TuS nachlegen. Der Gegner ist relativ unbekannt, allerdings feierte er einen überraschenden Auswärtssieg bei der SG Ohlsbach/ Elgersweier am ersten Spieltag. "Deshalb wollen wir uns hauptsächlich auf unsere eigene Leistung konzentrieren und gut in unser Tempospiel kommen", sagt Trainer Stephan Bayer. Er kann auf den gleichen Kader wie vergangene Woche zugreifen. Es wird allerdings rotiert, so kommt Marvin Schaumann zu seinem Debüt im TuS-Trikot. Er und Clément Daul rutschen für Simon Pfliehinger und Kevin Abu Höfer in den Kader.

LANDESLIGA

Premiere für neue SG

SC Scutro – SV Zunsweier, Samstag, 20 Uhr, Offohalle Schuttern (be). Vor der Heimspielpremiere und nach dem überzeugenden Auftaktsieg in Altenheim bremst SG-Coach Axel Schmidt die Euphorie und warnt vor dem Aufsteiger, ein unbekannter Gegner. Liganeulinge seien immer schwer zu spielen, mahnt er, die Anfangseuphorie sei sicher noch da. Und wenn das Team von Nico Vollmer erst einmal ins Laufen kommt und Sicherheit bekomme, sei alles möglich. Die SG zeigte in der vergangenen Partie bei 21 Gegentoren eine phasenweise starke Abwehrleistung und möchte die Feinabstimmung im Angriff verbessern. Schmidt wird wohl auf die gleiche Besetzung wie in Altenheim zurückgreifen können.

Über das Limit hinaus

HSG Ortenau Süd – HGW Hofweier II, Sonntag, 17 Uhr, Sporthalle Seelbach (sms/pau). Nach der Auftaktniederlage bei der Schutterwälder Reserve erwartet HSG-Trainer Aurelijus Steponavicius eine Reaktion seiner Mannschaft. Aber es gibt Engpässe: Nach den Ausfällen von Wito Göpper und Florian Zacharias steht ein Fragezeichen hinter Oliver Fimm (Zerrung). Der HSG-Coach sagt:"Alle müssen an ihr Limit oder darüber hinaus gehen." Für die HGW-Reserve, die gegen den SV Zunsweier die ersten beiden Punkte schon verbucht hat, ist diese Partie eine große Herausforderung. Trainer Georg Fischinger sagt: "Die HSG verfügt über eine sehr erfahrene Mannschaft, die ein Wort um den Aufstieg mitreden möchte. Wir haben zahlreiche Ausfälle. Wir müssen schauen, wie wir diese kompensieren."

Respektabler Gast

TuS Ringsheim – TuS Schutterwald II, Sonntag, 16.30 Uhr (so). Nach dem ordentlichen Start gegen einen der Topfavoriten der Liga, die HSG Hanauerland trifft die Ringsheimer Mannschaft um den neuen Trainer Kim Kursch auf einen respektablen Gegner, der mit einem souveränen 33:28 gegen die HSG Ortenau Süd in die Saison gestartet ist. Der Fokus in der Vorbereitung liegt darauf, die eigenen Fehler vom vergangenen Wochenende zu besprechen und weiterhin an den spielerischen Feinheiten zu arbeiten.

Auf Leistung aufbauen

HSG Hanauerland – TuS Altenheim II, Samstag, 20 Uhr (cz). Auf die Leistung beim Saisonauftakt lässt sich aufbauen. Trotz der Niederlage gegen die SG Scutro zeigte die TuS-Reserve gute Ansätze. Mit der HSG Hanauerland, die ihre Aufstiegsambitionen mit den Zugängen und der Verbindung zum TV Willstätt untermauerte, trifft sie auf das nächste starke Team der Liga. Im ersten Spiel trennte sich die HSG nur Remis vom TuS Ringsheim. "Die werden zeigen wollen, dass das nur ein Ausrutscher war",meint Co-Trainer Grothmann. "Wir wollen zeigen, wozu wir als Team in der Lage sind ", gibt TuS-Trainer Cziollek den Plan vor.