Fernsehvorschau

Heinrich Breloers Dokudrama "Brecht - Roman seines Lebens"

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Di, 19. März 2019 um 20:05 Uhr

Literatur & Vorträge

BZ-Plus Ein Ereignis: Arte und das Erste zeigen im Abstand von wenigen Tagen den dreistündigen Zweiteiler über das Leben des Dichters Bertolt Brecht.

"Brecht – Roman seines Lebens": Den Titel des Fernsehfilms von Heinrich Breloer muss man ernst nehmen. In seiner Ambivalenz. Breloer hat das Format des Dokudramas im deutschen Fernsehen etabliert. Spielfilmsequenzen werden mit dokumentarischem Material gemixt – auf dass ein möglichst rundes Bild der porträtierten Person oder des zu rekonstruierenden Ereignisses entstehe.

Mit "Die Manns – Ein Jahrhundertroman" hat Breloer 2001 Maßstäbe in seinem eigenen Genre gesetzt. Mit dem dreistündigen Zweiteiler über den Dichter Bertolt Brecht (1898-1956) knüpft er daran an. Man kann wohl sagen, dass Heinrich Breloer hier sein Meisterstück geglückt ist – vermutlich auch deshalb, weil die Entdeckung Brechts in einem erzkatholischen Umfeld in den 1950er-Jahren zu den prägenden Erfahrungen seiner eigenen Jugend zählte. In einem fast 500 Seiten umfassenden ...

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