Heißes Eisen deutsche Sprache

Bärbel Nückles

Von Bärbel Nückles

Mo, 09. Juli 2018

Südwest

BZ-Plus Eine Lehrergewerkschaft entfacht die Debatte um den zweisprachigen Unterricht im Elsass neu / Es fehlen Deutschlehrer.

STRASSBURG. Wird im Elsass um den deutsch-französischen Unterricht gestritten, führen meist Eltern das Wort und Vereine, die sich für den Erhalt des Dialekts ebenso wie die Vermittlung der deutschen Hochsprache einsetzen. Sie kritisieren, dass sich die staatliche Schulbehörde nicht genug für mehr zweisprachige Angebote einsetze. Oft schwingt mit, die Schulbehörde (Académie) unterdrücke bewusst die historisch verwurzelte Regionalsprache, lautet das Hauptargument.

Eine Lehrergewerkschaft dreht nun den Spieß um und sagt: So lange nicht genügend qualifizierte Lehrer vorhanden sind, habe es gar keinen Sinn, weiterzumachen wie bisher. "Die Zahl der zu besetzenden Stellen übersteigt jedes Jahr diejenige der Bewerberinnen und Bewerber", sagt Christian Moser von der Gewerkschaft SE-UNSA, Leiter einer Schule in Mutzig mit zweisprachigem Bereich. Für das seit Beginn der 1990er Jahre entstandene System des paritätischen Unterrichts mit je zur Hälfte der Stunden Französisch, zur Hälfte Deutsch hat die federführende Schulbehörde, die ...

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