"Potenzial für ein Spitzenjahr"

ehm, map, mib

Von Susanne Ehmann, Martin Pfefferle & Michael Behrendt

Sa, 01. September 2018

Auggen

BZ-Plus Weinlese im Markgräflerland gestartet / Umfrage unter Winzern.

MARKGRÄFLERLAND (ehm/map /mib). In diesen Tagen hat auch im Markgräflerland die Weinlese für den Jahrgang 2018 begonnen. Angesichts des heißen und trockenen Sommers schon im August. Zu erwarten ist ein überzeugender Jahrgang. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der BZ bei einer Reihe von Winzergenossenschaften und privaten Weingütern.

Thomas Harteneck, Chef Wein- und Sektgut Harteneck, Schliengen: Beim Weingut Harteneck ist man seit vergangenem Montag bei der Weinlese. Grauburgunder und Regent machten den Anfang. Diese können laut Harteneck mit 97 beziehungsweise 89 Grad Öchsle Mostgewicht glänzen. Die Menge wird insgesamt durchschnittlich ausfallen. Doch das ist gewollt: Man hat zugunsten der Qualität reduziert. So hat sich bei Hartenecks Trauben eine "schöne, gleichmäßige Reife mit guten Extraktwerten" entwickelt. Die weiteren Burgundersorten sind bei Harteneck recht früh an der Reihe. Denn auch diese haben bereits hohe Öchslegrade, und wenn die Trauben noch länger hängen bleiben, würde das zu einem zu hohen Alkoholgehalt führen. Der Gutedel soll noch ausreifen und an Mostgewicht zulegen. Harteneck, der seit 22 Jahren biologisch-dynamischen Weinanbau betreibt, erklärt, dass seine Reben mit der Trockenheit "sehr gut" zurechtgekommen sind.

Heiko Schapitz, Geschäftsführer Erste Markgräfler Winzergenossenschaft Schliengen-Müllheim: Bei der WG beginnt die Lese am Montag. Los geht’s mit Sektgrundwein sowie mit Rotem Regent und Dunkelfelder. Es folgten Chardonnay, Weißburgunder sowie Müller-Thurgau, die deutlich über 80 Grad Öchsle an Mostgewicht aufweisen. Von Mittwoch an soll der Grauburgunder folgen, ...

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