Hochschule verteidigt Fächervielfalt

Annette Mahro

Von Annette Mahro

Do, 26. September 2019

Basel

UNI BASEL I: Vertreter aus Politik und Wirtschaft diskutieren mit Rektorin Schenker-Wicki über Zukunftsfähigkeit der Universität.

BASEL. Muss die Basler Universität wirklich 130 verschiedene Abschlüsse anbieten, von Ägyptologie über Geschlechterforschung bis Zahnmedizin, oder sollte sie sich nicht besser spezialisieren? Wird am Arbeitsmarkt vorbei ausgebildet und sind gut 50 Prozent ausländische Studierende zu viel, zumal längst nicht alle nach ihrem Abschluss im Land bleiben? Über Fragen wie diese diskutierten Vertreter der Hochschule sowie aus Politik und Wirtschaft jetzt an außergewöhnlichem Ort und auf außergewöhnliche Weise.

So kurzweilig kann Hochschulpolitik sein. In einem rotplüschigen Kinosaal, mit Liveabstimmung, eingeworfenen Zwischenkommentaren und Beteiligung des Publikums via Smartphone und Großleinwand hatte die "Werkstatt" der Handelskammer beider Basel (HKBB) als Veranstalterin Showcharakter. Obgleich klar wirtschaftsdominiert und auch wenn es selbstverständlich auch um Finanzen ging, votierte das Forum mit nahezu einer Stimme für Diversität, Offenheit und Fächervielfalt. Schließlich sollen die Studierenden "zu eigenständigem, kompetentem und verantwortungsbewusstem Wirken in Wissenschaft, Wirtschaft und ...

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