Superteure Arzneien

Müssen Krankenkassen nicht zugelassene Medikamente zahlen, die Leben retten?

Norbert Wallet

Von Norbert Wallet

Mi, 20. November 2019 um 14:25 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Die Spritze eines Gentherapeutikums kann schwerkranken Kindern das Leben retten. Sie kostet zwei Millionen Euro – und ist bisher nur in den USA zugelassen. Über ein Dilemma zwischen Hoffnung und Geld.

Es ist die derzeit am heißesten diskutierte Frage im deutschen Gesundheitswesen: Wie sollen Kassen und Ärzte mit neuen und superteuren Medikamenten umgehen, die hochwirksam sein können, für die aber noch keine Zulassung und keine ausreichende Menge an Studien vorliegen? Klingt theoretisch, aber es geht um menschliches Leid, um Hoffnung – und um ganz viel Geld. All das bündelt sich im aktuellen Tauziehen um das Medikament Zolgensma des Herstellers Novartis.

Die zwei-Millionen-Euro-Spritze hilft sterbenskranken Kleinkindern
Es ist das teuerste Medikament der Welt. Eine Spritze kostet rund zwei Millionen Euro. Es hilft einer sehr kleinen Zielgruppe: Behandelt werden Kinder mit Spinaler Muskelatrophie (SMA), die nicht älter als zwei Jahre sind. Viele der betroffenen Kinder erleben ...

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