Industrie

Hoher Wärmebedarf wird nur geringfügig mit erneuerbarer Energie gedeckt

Bernward Janzing

Von Bernward Janzing

Sa, 26. Mai 2018 um 18:56 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Fast 30 Prozent des deutschen Energiebedarfs entfallen auf die Industrie. Einen Großteil davon benötigt diese nicht als Strom, sondern als Wärme. Doch bisher nutzen nur wenige Betriebe erneuerbare Quellen.

Erst etwa fünf Prozent der industriellen Wärme werden in Deutschland aus erneuerbaren Energien bereitgestellt. Gemessen daran ist die Stromwirtschaft, die im vergangenen Jahr 36 Prozent des bundesweiten Verbrauchs aus Erneuerbaren deckte, schon erheblich weiter – die Energiewende ist bisher nur eine Stromwende, keine Wärmewende. International sieht es nicht anders aus.
Prozesswärme meint jene Wärme, die notwendig ist, um Produkte herzustellen, zu verarbeiten oder zu veredeln. Zwar verweist das internationale Branchenprojekt Solar Payback darauf, dass weltweit mehr als 500 Industriebetriebe Solarwärme nutzten, durch mehr als 400 000 Quadratmeter Kollektoren und Spiegel mit zusammen 280 Megawatt thermischer Leistung. Doch gemessen am industriellen Wärmebedarf ...

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