Ich bin für einen Corona-Solidaritätsbeitrag für Kleinbetriebe

Ralf Lacher

Von Ralf Lacher (Schliengen)

Sa, 21. März 2020

Leserbriefe

Zu: "Das Land schickt sich in Quarantäne", BZ und Agenturbeitrag (Politik, 17. März)
Niemand geht mehr aus, besucht Veranstaltungen, Lokale und sonstige Freizeiteinrichtungen. Das bedeutet gleichzeitig, man gibt auch kein Geld dafür aus.

Hat man schon mal darüber nachgedacht, einen Corona-Solidaritätsbeitrag ins Leben zu rufen, der mit eben diesem Geld gefüttert werden könnte? In erster Linie denke ich hierbei an Gaststätten, denen im kommenden Frühling die Blütenwanderer fehlen und die Kommunions- und Konfirmationsfeiern wegbrechen, an kleine Beherbergungsbetriebe, denen die Kurzurlauber fehlen, an Bars und Kneipen, die als Kleinstbetriebe von zum Teil nur einer oder zwei Personen betrieben werden, an Kunstschaffende wie zum Beispiel Musiker, die oft von der Hand in den Mund leben, an Tanzschulen und weitere Freizeiteinrichtungen.

Hierfür eine unbürokratische und pragmatische Lösung zu finden, welche die von Bund und Ländern bereits angestoßenen Hilfspakete sinnvoll ergänzen könnten, wäre ein sinnvoller Beitrag, um nach Corona dem Kulturleben wieder auf die Beine zu helfen. Ralf Lacher, Schliengen