Gesundheitsversorgung

In Breisach gibt es noch immer Sorgen um das Krankenhaus

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Mi, 14. August 2019 um 19:33 Uhr

Breisach

BZ-Plus Immer wieder taucht Kritik am Krankenhausbetreiber Helios auf. Die Angst: dem Konzern sei Profit wichtiger als medizinische Grundversorgung in Breisach. Die Verantwortlichen widersprechen.

Die Veränderungen am Krankenhaus in Breisach verunsichern viele Menschen nach wie vor. Über allem steht die Sorge, die medizinische Grundversorgung werde zugunsten des Profits des Betreiberkonzerns geopfert. Die Klinikleitung tritt dem entgegen. Sie betont, dass in das Haus investiert werde. Im Herbst soll die Notfallambulanz wieder durchgängig geöffnet werden. Gefährlich werden könne dem Standort die Politik. Berlin und Stuttgart denken darüber nach, die Klinikversorgung verstärkt in großen Zentren zu organisieren.

Die Sorgen um die Zukunft
Die Kritik reißt nicht ab. Mal sind es Anrufe, dann anonyme E-Mails, später unterzeichnete Schreiben – seit klar ist, dass es am Krankenhaus Breisach Veränderungen geben wird, melden sich viele Leser bei der BZ. Darunter aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der Klinik, Ärzte aus dem Kaiserstuhl oder Bürger aus der Europastadt. Ihre Befürchtungen und Vorwürfe eint die Sorge um die Zukunft des Krankenhauses. Über allem steht der Vorwurf, die Betreiberfirma Helios, Teil des börsennotierten Fresenius-Konzerns, setze beim Umbau des Hauses auf Profitmaximierung – auf Kosten der Gesundheitsversorgung in Breisach und am Kaiserstuhl. Konfrontiert mit diesen aktuellen Sorgen, widerspricht Helios vehement. Es gebe keine Pläne, das Haus zu ...

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