Ja zu "Sommerhaus"-Dauernutzung und Stallplänen

Hans-Jürgen Hege

Von Hans-Jürgen Hege

Sa, 24. August 2019

Schopfheim

Ortschaftsrat Raitbach befürwortet Anträge aus Schweigmatt und Sattelhof / Melkroboter soll künftig zum Einsatz kommen.

SCHOPFHEIM-RAITBACH (hjh). Das "Sommerhaus" in Schweigmatt, das im Jahr 1911 vom "großherzoglichen Bezirksamt" Schopfheim als eine Art Feriendomizil genehmigt wurde, aber seit "vielen, vielen Jahren ständig bewohnt" ist, darf nun mit dem Segen des Raitbacher Ortschaftsrats vom neuen Eigentümer dauerhaft als Wohnhaus genutzt werden. Vorausgesetzt natürlich, auch die Stadt Schopfheim und die Baurechtsbehörde stimmen zu.

Die Ortschaftsräte jedenfalls stimmten dem Antrag auf Nutzungsänderung zu. Thomas Dattlers Sorgen, ob die Post Briefe bis zu diesem Haus zustellen werde, teilten seine Ratskollegen nicht. Und Ortsvorsteher Wilhelm Tholen beruhigte: "Das ist nicht unsere Sache, darüber haben andere zu entscheiden."

Stallerweiterung
Auch das Landwirtspaar, das einen Anbau an das bestehende Wirtschaftsgebäude in Sattelhof plant, durfte nach der Sitzung beruhigt den Heimweg antreten. Auch hier stimmte der Ortschaftsrat zu. Der Stall soll deshalb erweitert werden, damit darin ein Melkroboter installiert werden kann.

"Bisher vor allem im Winter in diesem Stall angebundene Kühe dürfen künftig frei herumlaufen um so in regelmäßigen Abständen den Roboter anzusteuern, von dem sie dann gemolken werden", erklärte Wilhelm Tholen den Zweck des Ganzen. Die Umsetzung des Plans sei "in Ordnung und zulässig", befand der Ortsvorsteher, der sich zuvor beim Bauamt der Stadt die Zusage eingeholt hatte, dass der Antrag genehmigungsfähig sei.

Seniorenausflug
"Es gibt noch jede Menge Platz im 30er-Bus", warb Ortsvorsteher Wilhelm Tholen um weitere Teilnehmer am Seniorenausflug, der am 28. August um 13 Uhr in Richtung Malsburg-Marzell startet, wo eine Besichtigung der "Tantenmühle" und ein gemütlicher Ausklang im Weitenauer "Dorfstübli" auf dem Programm steht.

Teilnahmeberechtigt sind Rentner, sagte Tholen. "Und als solche gelten", fügte er hinzu, "bei uns in Raitbach alle, die älter als 60 Jahre sind."

Anmeldungen nimmt der frühere Ortsvorsteher Karlfrieder Oswald (Tel. 07622 9763) entgegen.