Jenseits von Markt und Staat

Michael Wohlgemuth

Von Michael Wohlgemuth

Di, 13. Oktober 2009

Wirtschaft

Erstmals bekommt eine Frau den Wirtschafts-Nobelpreis / Elinor Ostrom fragte sich, wie man Überfischung verhindern kann

FREIBURG. Nach 40 Jahren geht erstmals der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften an eine Frau – und noch dazu an eine Politikwissenschaftlerin. Elinor Ostrom ist vielen Studierenden in Freiburg ein Begriff: In den hiesigen Vorlesungen zur Forstökonomie oder zur Ordnungspolitik spielt ihr Hauptwerk "Die Verfassung der Allmende" eine wichtige Rolle.

Vor zwei Jahren kam Ostrom, die an der Universität von Indiana lehrt, selbst nach Freiburg, um mit Doktoranden aus aller Welt über Walter Eucken zu diskutieren, über Methoden der Institutionenanalyse und aktuelle Probleme der Umweltökonomik. Die heute 76-jährige, mit unerschöpflicher Begeisterung forschende Amerikanerin, wollte von den jungen Doktoranden in Freiburg nicht etwa mit "Professor Ostrom" angesprochen werden, sondern einfach nur mit "Lin".

Sie teilt den diesjährigen Nobelpreis mit Oliver Williamson, der im Alter von 77 Jahren in Berkeley als Professor für Betriebswirtschaftslehre, ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ