Münstertal

Kehrt der Bergbau in den Südschwarzwald zurück?

Manfred Lange

Von Manfred Lange

Fr, 15. November 2013 um 19:16 Uhr

Münstertal

Kupfer, Gold, Silber, Kobalt – begehrte Bodenschätze im Schwarzwald. Ein Rohstoffunternehmen will das Feld Präg darauf erkunden – einen fünf Kilometer breiten und 40 Kilometer langen Flächenstreifen quer durch den Südschwarzwald.

Erlebt der Südschwarzwald eine Neuauflage der industriellen Revolution? Dieses Gespenst geisterte durch den Bürgersaal, wo der Münstertäler Gemeinderat sich mit Begriffen wie Bodenschätze, Edelmetalle und Bergbau auseinandersetzen musste. Der Hintergrund sind Erkundungsabsichten eines Rohstoffunternehmens – auch auf Münstertäler Gemarkung.

In der Sache geht es um den Antrag der in Heidelberg ansässigen Deutschen Rohstoff AG (DRAG) auf Erteilung einer "bergrechtlichen Erlaubnis zur Aufsuchung von bergfreien Bodenschätzen zu gewerblichen Zwecken im Feld Präg". Dieses geologische Suchfeld, dessen Name dem Todtnauer Stadtteilnamen Präg entliehen ist, bezeichnet einen etwa fünf Kilometer breiten und rund 40 Kilometer langen Flächenstreifen quer durch den Südschwarzwald zwischen Badenweiler-Müllheim im Westen bis hinauf nach Titisee und Lenzkirch im Osten.

Zahlreiche betroffene Gemeinden
Präg selbst liegt mit seinen rund 250 Einwohnern ziemlich genau in der geografischen Mitte des rund ...

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