Lebensborn-Urteil

Keine Entschädigung für 84-Jährigen, der als Kind von Nazis verschleppt wurde

Dominik Bloedner

Von Dominik Bloedner

Do, 11. April 2019 um 21:20 Uhr

Südwest

Hermann Lüdeking hat seine Eltern nie kennengelernt, denn die Nazis verschleppten ihn aus dem besetzten Polen. Dafür verlangt er Entschädigung – doch ein Gericht lehnte das nun ab.

Wer als Kind in ein Lebensborn-Heim der Nazis verschleppt wurde, hat keinen Anspruch auf Entschädigung. Dieses Urteil des Verwaltungsgerichts Köln im Fall des 84-jährigen Hermann Lüdeking wurde jetzt rechtskräftig. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster hat am Donnerstag vergangener Woche Lüdekings Antrag auf Zulassung der Berufung abgelehnt (Aktenzeichen 11A 2861/18). Der Beschluss liegt der BZ vor.

Lüdeking, der seit 2002 in Bad Dürrheim wohnt, wurde 1942 als Kind im besetzten Polen von den Nazis in einem so genannten ...

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