So singt der Osterhase

Christine Adam

Von Christine Adam

Sa, 26. März 2016

Klassik

Mit dem Choral "Christ ist erstanden" fing es hierzulande an: Osterutopien in Liedern, Hymnen und Popsongs.

Auferstehung hier und jetzt: "Manchmal feiern wir mitten im Tag ein Fest der Auferstehung" – so beginnt ein beliebtes Osterlied. Ein Lied des tätigen Handelns, wenn es weiter heißt: "Waffen werden umgeschmiedet, und ein Friede ist da". Alois Albrecht, der Bamberger Priesterdichter, schrieb es 1974. Ein Lied des Aufbruchs, ein Kind seiner Zeit. Die katholische Kirche begann mit den Zweiten Vatikanischem Konzil sich zur Welt zu öffnen, die Studentenbewegung hatte grundlegende gesellschaftliche Veränderungen angestoßen. Ostern als Fest der Verheißung eines jenseitigen Gottesreiches? "Das könnte den Herren der Welt ja so passen, wenn erst nach dem Tode Gerechtigkeit käme", wetterte 1970 der Berner evangelische Theologe Kurt Marti. Das sind nicht mehr die alten Sprachbilder von überwundener Höllenangst, Tod und Teufel. Im Neuen Geistlichen Lied (NGL) wird die Auferstehung entmythologisiert. Michael Fischer, der Geschäftsführende Direktor des Freiburger Zentrums für Populäre Kultur und Musik (ZPKM), konstatiert im Gespräch: "Sie wird vergegenwärtigt, ...

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