Der NPD droht in Sachsen die Bedeutungslosigkeit

Bernhard Honnigfort

Von Bernhard Honnigfort

Di, 19. August 2014

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Nach zahlreichen Eklats und Peinlichkeiten könnte die Neonazipartei bei der Landtagswahl von der AfD verdrängt werden.

Für die NPD geht ein geisterhafter Wahlkampf zu Ende: keine Redner, keine Versammlungen, keine Säle, keine Stände auf Marktplätzen, keine Tour mit dem Spitzenkandidaten. Nichts – nur die üblichen Plakate. Der NPD, seit zehn Jahren im sächsischen Landtag, sind offenbar Luft und Lust ausgegangen. Ihre Chancen, es am 31. August noch einmal ins Dresdner Parlament zu schaffen, erscheinen gering. Umfragen sehen die Neonazipartei zwischen drei und vier Prozent.

Auch dem unbekannten Spitzenkandidaten Holger Szymanski scheint nicht mehr viel einzufallen. Der Fraktionschef war kürzlich zu einer persönlichen "Kontrolle" in Asylbewerberunterkünfte aufgebrochen, man hatte dort ein Video gedreht und ...

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