Konferenz mit Brückenfunktion

Aribert Rüssel

Von Aribert Rüssel

Sa, 12. Oktober 2019

Teningen

Zum achten Mal tauschten sich die Teninger Vereine über Termine und Neuigkeiten der Gemeindeverwaltung aus.

TENINGEN. So oder so sind Vereine ein wichtiges Element des Zusammenlebens. Das gilt auch für Teningen und wird seitens der Gemeinde in vielfältiger Form unterstützt. Insbesondere auch, da bei allen Entscheidungsträgern Klarheit über die Wichtigkeit der vielfältigen Vereinsstruktur herrscht. Als eine Art Brückenfunktion fand nun zum achten Mal eine Vereinskonferenz im Feuerwehrgerätehaus statt, um Probleme anzusprechen und im gemeinsamen Gespräch Lösungen zu finden, aber auch um die eine oder andere aktuelle Informationen auszutauschen.

Bürgermeister Heinz-Rudolf Hagenacker freute sich, dass dieses Angebot seitens der Vereine gerne angenommen wird, was auch die hohe Teilnehmerzahl belegte. Er betonte wie wichtig ihm und der Gemeinde eine gut funktionierende Jugendarbeit ist, die zu einem Großteil von den Vereinen, aber auch seitens der Kommune geleistet werde.

So ist vom Kinder- und Jugendbüro für 2020 eine Jugendvereinsmesse vorgesehen, wozu Philipp Grangé zuständig für die Jugendpflege Stellung nahm. Das Thema stand bereits im letzten Jahr auf der Tagesordnung. Vorgesehen ist in Zusammenarbeit der kommunalen Jugendpflege und den örtlichen Vereinen eine übergreifende Präsentation der Vereine und Institutionen. Mittlerweile gibt es bereits einen Termin, sowohl für die Planung und Organisation Mitte Januar 2020, hierzu sollen die Vereine und Institutionen noch informiert werden. Der Termin für die Veranstaltung steht mit dem 26. September 2020 fest und ist im Veranstaltungskalender bereits aufgeführt. Allerdings wird die Bezeichnung Jugendmesse als etwas unzeitgemäß angesehen, weshalb man bemüht ist einen zeitgemäßeren Titel für diese Veranstaltung zu finden. Die Veranstaltung soll sich grundsätzlich an alle Kinder und Jugendlichen der Gesamtgemeinde Teningen richten. Zusätzlich soll die Schulsozialarbeit der Grundschulen und der weiterführenden Schulen in die Planung und Teilnahme integriert sein. Den Vereinen soll diese Veranstaltung die Möglichkeit bieten sich zum Beispiel mit Aufführungen, Mitmachaktionen oder Infoständen darstellen zu können. Das ganze soll aus Gründen der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, wie Sportgelände oder den räumlichen Gegebenheiten im Schulzentrum stattfinden. In dieser direkten Form, sich an den Schulen präsentieren zu können sieht Hagenacker allerdings auch eine gute Chance der Eigenwerbung für die Vereine.

Attraktivität war auch ein Schlagwort für den Weihnachtsmarkt und insbesondere für den Teninger Sonntag. Während der Weihnachtsmarkt mit Sicherheit durch einfließende Programmpunkte an Zugkraft gewonnen hat, klagten die teilnehmenden Vereine über zu wenig Zuspruch bei ihren Infoständen am Teninger Sonntag. Dies obwohl die Besucherresonanz von Rolf Stein als durchaus gut bezeichnet wurde, was insbesondere den Bereich des Heimatmuseums mit der dort angebotenen Bewirtung betrifft. Für die Vereinsinfostände in der Kirchstraße wird allgemein eine Verbesserung angestrebt, um die Attraktivität zu steigern. Entstanden aus dem Gedanken der Begegnung mit den Neubürgern, soll dieser Aspekt auch weiterhin erhalten bleiben. Damit will man den Neubürgern helfen sich über die Gemeinde und deren Vereinsstruktur zu informieren.

Für den Weihnachtsmarkt hingegen zeichnet sich schon jetzt eine gewisse Steigerung zur Teilnahme ab, wie Sabrina Weiler, zuständig für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, bestätigte. Aber auch hier gelte es, weitere Innovationen zur Gestaltung einfließen zu lassen. Das gelte auch im besonderen Maße für die Partnerschaft mit La Ravoire, wofür Hagenacker einige Möglichkeiten für Fördermittel der zu vertiefenden Kooperation aufführte.

Hagenacker nutzte auch die Gelegenheit, die Vereinsvertreter über den Fortschritt der Hallenplanung bei der Schule in Köndringen zu informieren. Insoweit habe man nach den vorgeschrieben europaweiten Ausschreibungsregularien und einem Architektenwettbewerb einen ersten Schritt gemacht. Einigkeit seitens des Gemeinderates besteht über den Neubau der Halle. In welcher Form, ob als Zweifeldhalle oder Gerätesporthalle, darüber besteht noch Klärungsbedarf.

Keinen Klärungsbedarf besteht zur Verbundschule in Teningen, die aus einer Real- und Werkrealschule besteht. Somit werde es in Köndringen nur noch eine Grundschule geben. In einem dritten Bauabschnitt soll dann die Grundschule mit einer Mittagsverpflegung und einem Ganztagsangebot entstehen. Zur Zeit werden die Ganztagskonzepte für Teningen entwickelt, berichtete Hegenacker.

Anträge für Vereinsfördermittel müssen zukünftig bis zum 31. Juli gestellt werden. Ein vorheriger Beginn der Maßnahme bis zur Zusage sei für den Erhalt von Fördermittel absolut schädlich, warnte der Bürgermeister.