Transfer

Koreaner Jeong kurz vor Wechsel vom FC Bayern zum SC Freiburg

Michael Dörfler

Von Michael Dörfler

Di, 18. Juni 2019 um 15:42 Uhr

SC Freiburg

Mit der Unterschrift des 19-jährigen Offensivspielers werde in Kürze gerechnet, bestätigt Sportdirektor Klemens Hartenbach. "Leicht optimistisch" gibt er sich auch in Bezug auf Schwolow und Haberer.

Der Sportclub steht offenbar unmittelbar vor der Verpflichtung des Koreaners Woo-Yeong Jeong. Hartenbach, der derzeit in Italien bei der U-21-Europameisterschaft weilt, sagte in Sachen Jeong am Dienstagmittag: "Wir sind auf der Zielgeraden." Mit der Unterschrift wird in Kürze gerechnet. Der 19-jährige Koreaner gilt in Fachkreisen als großes Talent und war bislang beim FC Bayern München unter Vertrag.

Dort kam er hauptsächlich in der zweiten Mannschaft zum Einsatz, die gerade den Aufstieg in die Dritte Liga geschafft hat. 29 Spiele hat Jeong in der abgelaufenen Runde in der Regionalliga für die Münchner bestritten und dabei 13 Tore erzielt. Jeong ist Offensivspieler und im Angriff variabel einsetzbar. Seit Anfang Juni war sein möglicher Wechsel zum Sportclub Gesprächsthema.

Bislang keine Anfragen für Schwolow und Haberer

Ins Reich der Fabel verwiesen hat Hartenbach eine Nachricht aus Italien, wonach Lazio Rom offenbar Interesse an Luca Waldschmidt bekundet hat. Die Sportzeitung "Gazzetta dello Sport" hatte eine entsprechende Meldung lanciert.

Als "absolut ruhig" beschreibt Hartenbach die Situation um Torhüter Alexander Schwolow und Mittelfeldakteur Janik Haberer. Für beide Spieler seinen bislang keine Anfragen anderer Klubs in Freiburg eingegangen. "Das kann sich aber schon noch ändern ", sagte der Sportdirektor, der gleichwohl "leicht optimistisch" ist, dass das Duo auch in der kommenden Saison den Dress der Breisgauer tragen könnte; "beide wissen ja, was sie am Sportclub haben".

Sowohl Schwolow als auch Haberer hatten verlauten lassen, dass sie sich einen Wechsel zu einem sportlich attraktiven Klub durchaus vorstellen können. "Das ist für Spieler wie sie auch völlig normal", so Hartenbach.