Balkan

Kosovo gibt sich eine eigene Armee - und erbost Serbien

Gregor Mayer, dpa

Von Gregor Mayer & dpa

Fr, 14. Dezember 2018 um 06:59 Uhr

Ausland

Das Kosovo will ein eigenes Militär haben. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, könnte man meinen. Aber auf dem Balkan ist jede kleinste Veränderung des Status quo dazu angetan, woanders Ängste auszulösen.

Plötzlich sind Schüsse hinter dem kleinen Hügel im Übungsgelände der weitläufigen Kaserne in Gnjilane im Ostkosovo zu hören. Zwei gepanzerte Jeeps kurven mit Blaulicht heran, halten vor der Erhöhung. Soldaten in Kampfmontur springen heraus, nehmen zunächst hinter den Fahrzeugen Deckung. In aufgefächerten Reihen, die Sturmgewehre im Anschlag, erklimmen sie den Hügel von zwei Seiten. Es wird weiter geschossen. Schließlich ruft der Übungsleiter: "Der Feind wurde neutralisiert, die Mission ist erfüllt."

Eine Einheit der Schnelleinsatzkräfte der Kosovo-Sicherheitskräfte (KSF) demonstrierte am Donnerstag, wie sie ...

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