Für Schutz vor Bahnlärm EU-weit

Kati Wortelkamp

Von Kati Wortelkamp

Fr, 27. April 2012

Kreis Breisgau-Hochschwarzwald

Initiativen werben in Umkirch für europaweite Studie und Regeln.

UMKIRCH. Am gestrigen Donnerstag war der offizielle Tag gegen Lärm. Die Interessengemeinschaft Bahnprotest am Ober- und Hochrhein (IG Bohr) nahm das zum Anlass, den Fokus auf krankmachenden Bahnlärm zu richten. Gemeinsam mit dem Bürgernetzwerk Pro Rheintal hat die IG Bohr dazu nun auch eine Broschüre herausgegeben.

Die Auswertung von mehr als einer Million Patientendaten hat den Initiativen zufolge ergeben, dass Herz- und Kreislauferkrankungen schon bei einem Dauerschallpegel von 40 Dezibel zunehmen. Trotzdem lebten mehr als 1,4 Millionen Deutsche an Schienentrassen, die mehr als 55 Dezibel Lärm produzieren.

Mancherorts führt der Krach zu einer Entvölkerung, so etwa in der Loreleystadt St. Goarshausen. Andernorts, beispielsweise in Eimeldingen, sollen hohe Wände vor Lärm schützen, sie sind aber auch "ein Gau für die Landschaft", wie es IG Bohr-Sprecher ...

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