Renaturierung

Die Elz soll fließen wie früher – und etwas wilder werden

Patrik Müller

Von Patrik Müller

Mi, 19. Februar 2014 um 19:22 Uhr

Kreis Emmendingen

Die Elz soll zwischen Köndringen und Riegel aus ihrem Kanalbett befreit und wieder ein bisschen wilder werden. Bezahlt wird das Projekt von der Bahn – als Ausgleich für den Bau des dritten und vierten Gleises.

Der Fluss
Wenn die Elz das Elztal verlässt, wird sie zu einem breiten, von Dämmen umsäumten Kanal. Das war nicht immer so: Früher mäanderte sie wild durch die Gegend. Einige Abschnitte waren tiefer, andere waren flacher, es gab Kiesbänke und Seitenarme. Manchmal, wenn es stark geregnet hatte, trat sie über die Ufer, überschwemmte Felder und Häuser. "Hochwasser war ein Riesenproblem", sagt Bernd Walser, Flussmeister beim Regierungspräsidium. "Es gab Verwüstungen, es gab Malaria". Bis Johann Gottfried Tulla kam. Nach den Plänen des badischen Ingenieurs wurde die Elz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Kanäle gezwängt. "Damals", sagt Walser, "war das ein Segen".

Das Problem
Ein langer, flacher und gerader Fluss, der überall ...

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