Kraftanstrengungen, um Lösungen zu finden

Hans-Jürgen Truöl

Von Hans-Jürgen Truöl

Mi, 12. Januar 2011

Kreis Emmendingen

Güterzugtrasse: DB-Netz AG-Vorstandsvorsitzender Kraft sichert Lückenschluss beim Lärmschutz in Bottingen zu / Riegeler und Reuter Varianten im Gespräch.

KREIS EMMENDINGEN. Die Bahn will bei der Planung ihrer Güterzugtrasse "nicht mit dem Kopf durch die Wand". Ganz im Gegenteil zeige die jüngste Vergangenheit, "dass wir eine Lernkurve haben", sagte der Vorstandsvorsitzende der DB-Netz AG Oliver Kraft am Dienstag bei einer Fahrt, die in March begann und durch Reute sowie die Teninger Ortsteile Bottingen und Nimburg an den Kaiserstuhl in die Riegeler Waldsiedlung führte.

Zustande gekommen war der Besuch auf Initiative des Emmendinger CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Weiß. Dieser sowie sein Endinger Landtagskollege Marcel Schwehr wollten damit auch Vorwürfe entkräften, sie würden sich beim 3. und 4. Gleis vorrangig um die Herbolzheimer und Kenzinger Betroffenheiten kümmern und Riegel "links liegen lassen". Dies warf Riegels Bürgermeister Markus Jablonski ihnen, der Bahn insgesamt und auch Medien vor: "Wir werden stiefmütterlich behandelt", sagte Jablonski am Riegeler DB-Bahnhof.

Etwa drei Dutzend Interessenten, darunter mehrere Riegeler Gemeinderäte, ließen sich von Jablonski und dem im Namen der Kaiserstuhlgemeinde tätigen "Sonderbeauftragten" Werner Haberer erklären, warum die "blaue Variante" – also das 3. und 4. Gleis entlang der bisherigen Bahntrasse bis zum Riegeler DB-Bahnhof und erst südlich davon der Schwenk zur Autobahn – die bessere Lösung als die Antragstrasse der Bahn und auch die Autobahnparallele ...

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